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Die Straße ist nun etwas breiter, vor allem der Randstreifen. Daneben hat man die alte Straße belassen – man könnte daraus einen schönen Radweg machen.
Eine Polizistin, die mich in ihrem schwarzen Wagen überholt, weist mich an, auf der gegenüberliegenden Seite dem Verkehr entgegenzufahren. Das sei sicherer, weil ich so den Verkehr auf meiner Spur sehen würde. Da ist sicher etwas dran, aber es ist mühsam genug, sich nach gut 3000 km im Linksverkehr wohlzufühlen. Jeden Morgen stelle ich mich neu darauf ein. Ein paar Kilometer fahre ich also auf der rechten Seite. Das Problem sind in kritischen Momenten die Reflexe, die man von seiner gewohnten Verkehrsseite mitbringt.
Bei einer Pause entdecke ich zufällig eine Unregelmäßigkeit an der Fahrradkette. Mit meiner kleinen Zange gelingt es mir nicht, das zu beheben. Aber in Francistown finde ich einen Mechaniker. Eigentlich habe ich schon längere Zeit gespürt und gehört, dass irgendetwas nicht stimmt – aber ich hatte es einfach ignoriert. Das Englisch ist in Botswana spürbar schlechter als in Simbabwe.
Francistown verdankt seine Entstehung der Goldsuche – dokumentiert im winzigen Stadtmuseum, das nach übereinstimmender Meinung meiner beiden Botswana-Bekannten die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt ist, wenn überhaupt. Im zweiten Anlauf bekomme ich auch eine Führung – beim ersten Mal fehlte mir botswanisches Geld. Weniger als ein Dollar. Als ich das Geld endlich habe, werde ich feierlich ins Besucherbuch eingetragen. Ich bin der erste seit Tagen.
Was den Konsum angeht, ist Francistown schon wieder auf einem anderen Level – gewaltige Malls. Und bei der Ausfahrt aus der Stadt drängen die Autos zweispurig. So geht es quasi auch autobahnmäßig weiter Richtung Hauptstadt Gaborone.
Dann werde ich erneut angehalten. Zwei Männer in Straßenwacht-Kleidung fragen mich aus. Habe ich wieder etwas falsch gemacht? Ich fahre inzwischen wieder auf der linken Seite. Nein – sie wollen sich schlicht mit mir unterhalten. So viele Menschen jetzt in Simbabwe und Botswana, die ständig wissen wollen, woher ich komme, wohin ich fahre, wie lange ich gebraucht habe, wie lange ich noch brauchen werde. Wie anders dagegen die Begeisterung der Kinder in Ruanda, Burundi, Tansania und Malawi: einfach ein Weißer – egal woher und wohin.
Die Straße ist nun noch ein bisschen breiter, vor allem der Randstreifen. Daneben hat man die alte Straße belassen. belassen. Könnte man einen schönen Radweg draus machen.
Eine Polizistin, die mich in ihrem schwarzen Wagen überholt mit Pseudo Calvin. Klein Handtasche auf dem Beifahrersitz, weist mich an, auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Randstreifen dem Verkehr entgegen zu fahren. Das sei sicherer, weil ich so den Verkehr auf meiner Spur sehen würde. Da ist sicher was dran, aber es ist mühsam genug für mich auch nach 3000 km mich in Linksverkehr wohl zu fühlen. Jeden Morgen stelle ich mich neu darauf ein. Okay, ein paar Kilometer fahre ich auf der rechten Seite. Das Problem sind ja in kritischen Momenten die Reflexe, die man einfach von seiner gewohnten VerkehrsSeite drauf hat.
Bei einer Pause blicke ich zufällig auf die Fahrradkette und entdecke eine Unregelmäßigkeit. Mit meiner kleinen Zange gelingt es mir nicht, das zu regulieren. Aber in Francis Town finde ich einen Mechaniker. Eigentlich habe ich schon länger gespürt und gehört, dass da irgendetwas nicht stimmt mit der Kette, aber ich habe es einfach ignoriert. Das Englisch ist in Botswana offensichtlich deutlich schlechter als in Simbabwe.
FrancisTown verdankt seine Entstehung der Suche nach Gold. Das ist dokumentiert im winzigenHeimatmuseum, der nach übereinstimmen der Meinung meiner beiden Botswana, wenn überhaupt einzigen Sehenswürdigkeit der Stadt. Im zweiten Anlauf bekomme ich dann auch eine Führung. Beim ersten Mal fehlte mir botswanisches Geld. Weniger als ein Dollar. Als ich das Geld endlich habe, werde ich feierlich ins Besucher Buch eingetragen. Ich bin der erste seit Tagen.
Was den Konsum angeht, ist Francis town schon wieder Next Level. Wahnsinnige Malls. Und bei der Ausfahrt aus der Stadt dauern sich die Autos doppelspurig. So geht es quasi auch autobahnmäßig weiter Richtung Hauptstadt Gaborone.
Dann werde ich schon wieder angehalten. Zwei Freaks in Straßenwacht Kleidung fragen mich aus. Habe ich wieder etwas falsch gemacht? Ich fahre inzwischen wieder auf der linken Seite. Nein, sie wollten sich einfach nur mit mir unterhalten. So viele Leute jetzt ins Simbabwe und Botsuana, die ständig wissen wollen, woher ich komme, wohin ich fahre, wie lange ich gebraucht habe, wie lange ich brauchen werde. Wie anders dagegen die Begeisterung der Kinder in Ruanda, Burundi, Tansania, Malawi: einfach ein Weißer. Egal woher wohin.
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